Übungshinweise

Übungshinweise

Liebe Schüler/innen, Eltern und Erziehende,

Unser aller Wunsch und Ziel ist sicher, daß Sie oder Ihr Kind Freude und Spaß am Musikunterricht und -spielen haben. Wenn wir um ein paar Dinge wissen, diese beachten und beherzigen, wird dies auch gelingen.

Spaß und Freude stellen sich auf Dauer nur ein, wenn man Fortschritte macht, an sich und am Instrument Neues entdeckt und kleine oder größere Ziele erreicht. Welche dies sind, hängt ganz vom Schüler und dessen Voraussetzungen ab.

Für den einen kann es das Erlernen eines speziellen Rhythmus sein, für den anderen eine bestimmte Geschwindigkeit, ein Musikstück, das Spielen in einer Band oder ein Auftritt.

Wir versuchen im Unterricht diese Ziele gemeinsam zu finden und zu erreichen.

Dazu gehören jedoch zwei: Lehrer und Schüler – Ein Team.

Das im Unterricht Behandelte sich zu Eigen machen, es zur nächsten Stunde weiter verinnerlicht haben und den nächsten Schritt zu tun ist das Ideal. ,Üben‘ wird übrigens treffend im englischen mit ,to practice‘ (praktizieren) bezeichnet . Doch häufig wird falsch oder gar nicht geübt. Aus Zeitmangel, Vergeßlichkeit, Unverständnis oder einfach aus Faulheit.

Die Einflußmöglichkeiten bei 30 oder 45 Minuten Kontakt wöchentlich sind sehr begrenzt. Ein Großteil der Unterrichtszeit wird dann oft mit Wiederholung des Materials der Vorwoche (auf das man ja aufbauen möchte) oder erneuten Motivationsversuchen verbracht. Es wird zäh für Schüler und Lehrer, der Schwung geht verloren, und damit die Ziele und der Spaß.

Wir möchten deshalb hier ein paar Punkte anführen, die helfen, aus sich und dem Unterricht das Beste herauszuholen:

Für die Schüler:

– Halte Dein Material beisammen, am besten in einer Tasche und bringe dies auch komplett zu jeder Stunde mit.

– Schaffe Dir eine angenehme Übungsatmosphäre (heller und freundlicher Ort, guter Klang, keine Störungen und Ablenkungen durch Mitmenschen oder Geräte)

– Schaffe Voraussetzungen  zu Songs zu spielen, am besten mit Hilfe einer Stereoanlage oder einem gut eingestelltem Kophhörer.

– Beschäftige Dich mit dem Inhalt der letzten Stunde, Übe möglichst täglich,

zumindest regelmäßig, besser öfter kurz als einmal lang.

– Übe langsam! Lieber langsam und richtig spielen als schnell und unsauber.

Dies stärkt unsere ,innere Uhr‘ (Timing, das Wichtigste überhaupt!)

Ein Metronom ist dabei ein wichtiger Partner. Tempo, Klang und Lautstärke sorgfältig auswählen .

Ist noch kein Metronom vorhanden: www.webmetronome.com

– Mache Dir Notizen, wenn beim Üben etwas unklar sein sollte und frage in der nächsten Stunde (was genau hat in welchem Tempo nicht geklappt ?)

Für die Eltern/ Erziehenden:

– Wieviele weitere Hobbies und Termine hat Ihr Kind?

– Hören Sie Ihrem Kind beim Spielen (besonders zu Musik) öfter zu

– Ermuntern Sie zum Weitermachen, wenn sich Schwierigkeiten zeigen sollten

– Loben Sie für das, was Ihr Kind schon kann

Wenn wir diesen Punkten etwas Beachtung schenken, haben alle mehr Freude an den gemeinsam verbrachten Stunden und darüber hinaus!